Geschichte

Unser Gelände gehörte einst zum Gutshof Laatzen. Im Jahre 1914 erwarb die Stadt Hannover das Gelände. Es wurde unter der Flurbezeichnung „Laatzener Bruch“ geführt.

Nach Beendigung des 1. Weltkrieges entstanden dort die ersten Kleingärten. Die ersten Gartenparzellen wurden durch Verlosung aus dem Hut des zuständigen Feldhüters Schuster vergeben.
Das Gelände war schwierig. Es bestand aus Wiesen, Sumpf, Wassergräben und wildem Bewuchs aus Weiden, Birken und Sträuchern. Das Land musste durch Bodenaufschüttungen trockengelegt, Wege angelegt und befestigt werden.
In vielen hundert Stunden Gemeinschaftsarbeit entstanden nach und nach die Kleingärten.
Es folgte eine wechselvolle Geschichte. Im Dritten Reich wurden die Kolonien „Waldesgrün, Seelhorst, Süßerode, Weidengrund und Morgensonne“ zum Kleingartenverein „Laatzener Bruch” zusammengelegt.
Viele Jahre später wurde dieser Großverein aufgelöst und es entstand die heutige Vereinsstruktur mit den Nachbarvereinen „Waldesgrün“ und „Morgensonne“.
1951 entstand das Vereinsheim der Morgensonne, bekannt unter dem Namen „Kümmelhütte“.
Die „Morgensonne“ ist einer der kleinsten Vereine in Hannover. Er besteht aus 41 Gärten.